Investieren
Investieren2021-03-21T22:20:54+01:00

Nachhaltig Investieren

Investieren ist ein Prozess: Märkte ändern sich wie die Leistungsfähigkeit bestimmter Investments. Auch Ihre Anlageziele können sich ändern.

In diesem Prozess begleiten wir Sie im Dialog. Beratung ist für uns “work in progress” – also das dynamische Ergebnis eines stetigen Austauschs miteinander.

Wir erarbeiten und gewichten mit Ihnen Kriterien, die für Ihre Ziele und Konzepte wichtig sind. Diese Kriterien können zum Beispiel sein: Chancenpotential eines Investments, ökologische Wirkung, Streuungsbreite, Schwankungs- und Ausfall-Risiken sowie die sofortige Verfügbarkeit des investierten Kapitals.


Informationen und vorvertragliche Informationen zum Thema Nachhaltigkeit: Informationsblatt Nachhaltigkeit

Als Basis nutzen wir in aller Regel breit streuende Investments. Zu nennen sind hier insbesondere offene Investment-Fonds (z.B. Mischfonds und Aktienfonds) und Vermögensverwaltungen. Diese Instrumente vereinen eine Vielzahl von Wertpapieren in einem Investment und bieten damit eine gute Risikostreuung.

Solche breit streuenden Investments ergänzen wir bei Bedarf mit gezielt fokussierten Anlagen in konkrete Investitionsobjekte (z.B. ein bestimmtes Windparkportfolio) oder thematisch fokussierte Investments (z.B. erneuerbare Energien, Wald oder Private Equity). Diese Investments geschehen in der Regel in Form von unternehmerischen Beteiligungen, Anleihen oder direkten Sachinvestments.

Bei unseren Empfehlungen ist uns eine rigorose Auswahl nach quantitativen und qualitativen Kriterien wichtig. Investmentangebote sind beinahe so zahlreich wie Sandkörner am Strand. Darin die wirklich wertvollen und edlen Körner zu finden bedarf kontinuierlicher Arbeit, umfassendem methodischem Know-How sowie guter Partnerschaften mit breiter Vernetzung im Markt.

Wir setzen eine klare Grenze zwischen Investieren und Spekulieren. Letzteres ist nicht unser Geschäft.

Wer investiert, befasst sich damit, wie das eigene Vermögen arbeitet und was damit ermöglicht wird. Wenn ich investiere interessiert mich, was andere mit meinem Kapital ‚vermögen‘, also tun können. Menschen, Organisationen und Unternehmen sind im Blick. Hier macht die Frage nach Ethik und ökologischen Wirkungen Sinn.

Wer spekuliert, schließt Wetten ab. Es sind Wetten gegen bestimmte Gegenparteien: Eine Partei gewinnt, die andere verliert. Hier sind vor allem kurzfristige Kursbewegungen an den Kapitalmärkten im Blick: Die eine Seite setzt auf steigende Kurse, die andere auf fallende.

Sämtliche Formen dieses Tradens lehnen wir ab. Aufgrund der fehlenden Orientierung an der Realwirtschaft, geht der Bezug auf das Leben der Menschen und auf das reale Tun von Organisationen und Unternehmen verloren. Wir wissen seit Langem: Diese virtuellen Spiele sind riskant. Und wir wissen heute: Diese Praxis gefährdet das weltweite Finanzsystem, womit sie auch ethisch fragwürdig ist.

Hier handelt es sich um breit streuende Investments. Die eingesetzten Instrumente sind offene Investmentvermögen und Vermögensverwaltungen. Hier lassen sich sowohl Marktsegmente (z.B. bestimmte Aktienstrategien, Corporates, High Yields etc.), bestimmte Nischenthemen (z.B. Wasser- oder Umwelttechnologien) als auch vermögensverwaltende Strategien mit Lösungen zur Risikoreduktion umsetzen.

Die Leitfrage hierbei lautet: Wie lassen sich entsprechende Investments und die wenigen hervorragenden Manager im Markt identifizieren?

Wir verfügen über Verfahren, solche Investments zu identifizieren. Diese Verfahren sind weitaus strenger als öffentlich verfügbare Ratings. Diese können zum Beispiel, gemäß unserem hausinternen Research für verschiedene Aktiensegmente, nicht gewährleisten, dass mit signifikanter Trefferquote der entsprechende Index übertreffen wird.

Aus der obigen Leitfrage resultiert auch, dass wir stets Multi-Manager-Portfolios bauen. Klar ist: Investoren, die sich nur einem oder wenigen Investmenthäusern anvertrauen, haben praktisch keine Chance auf im Marktvergleich gute Ergebnisse. Zusätzlich vermeiden Multi-Manager-Ansätze weitgehend die Gefahr eines House-View-Bias, was unter Streuungsgesichtspunkten wichtig ist.

Im Hinblick auf Nachhaltigkeit können selektive Investments nach Prinzipien des Stock-Picking bestimmte ESG-Kriterien (E=Environment, S=Social, G=Governance) beziehungsweise eine Ausrichtung auf bestimmte SDGs (Sustainable Development Goals der UN) gut umsetzen. Dies kann sowohl durch externe Ratings, aber auch durch detaillierten Research zu einzelnen Unternehmen bzw. Staaten geschehen.

Auch hier handelt es sich um breit streuende Investments. Die eingesetzten Instrumente sind offene Investmentfonds mit regelbasierten Selektionsmechanismen. Die gängigste Form ist die Nachbildung bestimmter Indizes mittels Exchange Traded Funds (ETFs) oder Exchange Traded Commodities (ETCs).

Die Leitfrage für solche Investments lautet: Welche Investmentstrategie und welche Asset Allocation werden durch die angewendeten Regeln abgebildet? Und kann der Nachteil einer ausschließlich standardisierten Selektion durch niedrige Kosten aufgewogen werden?

Weil viele ETFs und ETCs zentral auch Derivate einsetzen, sollte dieses Derivaterisiko insbesondere für Extremsituationen reflektiert werden.

Im Hinblick auf Nachhaltigkeit können bestimmte ESG-Kriterien aufgenommen werden, jedoch aufgrund der Index-Orientierung nicht in der Konsequenz wie bei managementorientierten Ansätzen. Insbesondere werden im Investmentprozess keine Einzelfall-Einschätzungen vorgenommen. Deshalb steht dieser zentrale Ansatzpunkt für Research für eine Integration von ESG-Kriterien in den Selektionsprozess nicht zur Verfügung.

Hier wird gezielt in konkrete Objekte (z.B. Solaranlagen, Windparks, Immobilien) oder in konkrete Geschäftsmodelle (z.B. bestehende Unternehmen oder Investment-Zweckgesellschaften) investiert. Die eingesetzten Instrumente sind sämtliche Formen unternehmerischer Beteiligungen, einzelne Anleihen oder in seltenen Fällen auch einzelne Aktien.

Die Leitfrage für solche Investments in singuläre Investments lautet: Wie kann der Reiz, den Impact des Investments genau bestimmen zu können, mit den deutlich erhöhten Risiken eines Single-Investments in Einklang gebracht werden?

Gerade (Teil-)Ausfallrisiken sind in diesem Bereich besonders hoch, weil sie nicht oder nur eingeschränkt durch Streuung aufgefangen werden. Es gilt die daraus resultierenden Risiken (z.B. Risiken aus dem Markt, der Geschäftsorganisation und -kalkulation und aus dem Ausfall oder dem Fehlverhalten von Schlüsselpersonen) soweit wie möglich in den Griff zu bekommen. Das verbleibende Risiko (bis hin zum Totalverlust zzgl. etwaiger Kosten) muss jeder Investor in diesem Bereich tragen.

Impact Investings sind im Hinblick auf Nachhaltigkeit besonders hervorzuheben. Sie bieten die Chance, in präzise definierten Bereichen konkrete Wirkungen zu erzielen. Ein unmittelbarer Bezug auf die SDGs (Sustainable Development Goals der UN) ist damit unmittelbar gegeben.

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